Aktivitäten

Wahlbezirk III Sulz a.N.)

Verlässlicher und für Familien bezahlbarer ÖPNV

Hs: Zum Themenabend „Öffentlicher Personennahverkehr“ trafen sich kürzlich die Kreistagskandidaten der CDU aus dem Wahlkreis III Sulz-Vöhringen-Dornhan. Der neugestaltete Sulzer Bahnhof beeindruckte die Kandidaten. Kompetente Unterstützung von zwei Busunternehmen gab Einblick in die Welt des Personenverkehrs.
Zuerst ging es zur Besichtigung des neugestalteten, barrierefreien Sulzer Bahnhofs. Der Bahnsteig wurde wurde auf einer Länge von 210 Metern erhöht und den Zügen angepasst. Das Herzstück ist aber der Aufzug, der einen barrierefreien Zugang zu ihm ermöglicht. Damit ist Sulz gut gerüstet, wenn sich nach der Fertigstellung von Stuttgart 21 der Schienenverkehr neu aufstellen wird und verbesserte Anbindungen z.B. über einen Metropolexpress oder eine Erweiterung des Ringzuges möglich werden.
Anschließend fand im „Café Blass ein Gedankenaustausch mit Frau Fuhrmann von der RVS Regionalverkehr Südwest Gmbh und Herrn Walter von der Firma Schweizer-Reisen statt, welche den Busverkehr in Sulz, Dornhan und Vöhringen betreiben. Die Schülerbeförderung nahm dabei großen Raum ein. Die Frage nach der Ursache für manchmal scheinbar überfüllte Bussen durfte nicht fehlen. Frau Fuhrmann informierte über regelmäßige Zählungen aus denen resultiert, dass ausreichend Kapazität vorhanden ist. „Nur gehen die Schüler nicht nach hinten durch, dann klemmt es am Einstieg“. Dass Schüler stehen dürfen ist legitim stellte Fuhrmann klar. Kreistagskandidat Norbert Burkhardt regte an, die älteren Schüler zu Schulbusbegleitern auszubilden. Für die Sulzer Gemeinderatskandidatin Andrea Dreher ist es wichtig, eine Bushaltestelle im InPark A81 zu integrieren, da viele Auszubildende so ihre Lehrstelle erreichen müssen.

„Auch andere Personen dürfen im Schülerbus mitfahren“ erklärte Walter.
Betriebsleiter Walter sprach den Einbruch der Schülerzahlen um rund zehn Prozent in den letzten Jahren an. Durch Schulkooperationen und -zersplitterungen, stehen die Busunternehmen vor großen Herausforderungen, da sich die Schülerströme immer weiter verzweigen und somit mehr Fahrten ohne mehr Schüler notwendig werden. Dass die Schülerbusse ordentlicher Linienverkehr sind und auch andere Personen mitfahren dürfen ist in der Bevölkerung nicht so bekannt, hier könnten weitere Fahrgasteinnahmen generiert werden.
Norbert Burkhardt wollte wissen: „Rufbusse Chance oder Konkurrenz“? Auch Stefan Hammer hatte dazu in der jüngsten Verwaltungsausschussitzung des Kreistages bereits eine Bitte um Auswertung der Fahrgastzahlen an die Kreisverwaltung gerichtet. Rufbusse sind das moderne, flexible, umweltfreundliche Verkehrsmittel das bedarfsorientiert nur diejenigen Kurse des Fahrplanes anfährt, die tatsächlich auch benötigt werden und damit auch kürzere Fahrzeiten hat, was zur Attraktivität beiträgt. Steigende Fahrgastzahlen unterstreichen die Beliebtheit der kleinen Busse, so die beiden Experten.

CDU steht für verlässlichen und für Familien bezahlbaren ÖPNV
 „Wir benötigen für alle Ortschaften einen verlässlichen ÖPNV, auch außerhalb der Ferien, z.B. für Arztbesuche. Und wir wollen weiterhin bei der Festlegung der Eigenanteile im Schülerverkehr auf die familienfreundliche Gestaltung der Tarife achten und Kostensteigerungen nur behutsam weitergegeben ohne die Finanzierung aus den Augen zu verlieren“, erläuterte Stefan Hammer die Ziele der Kreis-CDU. Willy Harpain bedankte sich bei Frau Fuhrmann und Herrn Walter für ihr Kommen und bei Frau El Sayed für die Gastfreundschaft im Café Blass. Harpain resümierte, dass der Schülerverkehr recht gut läuft. Er erinnerte aber auch an die Beziehungen zu den Abgeordneten Teufel und Kauder, die immer wieder in die Gegend kommen und bei vielen Bauvorhaben entscheidend geholfen werden.  Wie z.B. bei der Neugestaltung des Sulzer Bahnhofs. Für Harpain stellt dies ein Alleinstellungsmerkmal der CDU dar.






Wahlbezirk III
Sulz a.N.)

Bürgerwerkstatt imponiert die CDU

Einen tollen Start in die Wahlveranstaltungen hatten die CDU-Kreistagskandidaten aus dem Wahlkreis III der Sulz-Vöhringen und Dornhan einschließt. Die CDU-Politiker waren am Mittwochabend in Leinstetten in der Gastwirtschaft „Schlossbrücke“, bei der Bürgerwerkstatt, unterwegs. Im Glatttal wird das Ehrenamt in Perfektion gelebt. Ein beeindruckender PowerPoint Vortrag gab einen Einblick in das Bürgerliche Wirken mit sehr viel Herzblut und Engagement. Aber auch der Sprecher der CDU-Kandidaten und Bürgermeister von Vöhringen Stefan Hammer passte sich dem hohen Niveau an und gab ein überzeugendes Statement auf die Wünsche der Bürgerwerkstatt. Dabei gab es durchaus Übereinstimmungen von den Ehrenamtlichen Wünschen und dem Programm, wofür auch die CDU im Kreis Rottweil steht.

Ganz ausführlich und in einer professionellen Art hatte die Vorsitzende Evelyn Bronner der Bürgerwerkstatt, eine Präsentation verbreitet. Wirklich bis in das Detail war  alles durch geplant. Angefangen vom aussagefähigen Logo, über Veranstaltungen, Arbeitseinsätze, bis zum toll gestalteten Vereins-T-Shirt. Der Satz „Gemeinsam etwas bewegen!“ im Logo beantwortet schon die Aufgabe der Ehrenamtlichen Truppe. So liegt dem Verein der Radweg am Herzen, in der Kirche gibt es Getränke für die „Jakobus-Wanderer“. Im Teilflächennutzungsplan möchte der Verein seine Vorstellungen platzieren, Erfolge gab es bei der Friedhofsplanung, die Bürgerwerkstatt war bei einem Termin, vom Bürgerhaus, in Stuttgart dabei. Offen diskutiert werden das Bürgerhaus, der Hochwasserschutz, die Ortstafeln, die Gestaltung Wöhrd und der Radweg. Die drei Top-Themen sind laut Vorsitzende allerdings „Brot und Brezel“, Wanderwege und die Homepage. Birgit und Sabine Günthner gaben einen Einblick in das „Brot und Brezel“ Projekt. Dabei können die Mitbürger bis zum Freitagnachmittag Backwaren bestellen und Diese dann am Samstagmorgen abholen. Dabei gehen 30 Bäckerkörbe oder 800-900 Teile über die Ladentheke. Conny Zimmerman führte die Anwesenden mit auf einen virtuellen Weg durch das Leinstetter Wandernetz. Momentan ist man an der Erstellung eines Premium-Wanderweges. Marcellus Bronner kümmert sich um die Aktualität der gelungenen Homepage. Peter Saile, Vorsitzender des Dorfgemeinschaftsverein sprach von einer unterstützenswerten Bereicherung für den Ort. „Das sind Leistungen, die nicht selbstverständlich sind. Eine Einmalige und großartige Leistung“ schwärmte der Vorsitzende.

Für den CDU-Stadtvorsitzender Dornhan Lothar Reinhardt, hat der Verein einen Vorbildcharakter. Mit diesem Modell kann man Schule machen. Er geht sogar noch einen Schritt weiter, für ihn ist der Verein die „Lebensader von Leinstetten“. Mit der Feststellung „Politik und die Gesellschaft muss man vom Bürger her denken“, überreichte Reinhardt der Vorsitzenden Evelyn Bronner einen Gutschein.

Stefan Hammer war von der wahnsinnig tollen Präsentation tief beeindruckt „Ich bin geplättet und das von den 600 Einwohnern in Leinstetten, chapeau“. In seiner gewohnten sachlichen und aussagefähigen Art, hat er die Argumentative Notwendigkeit der CDU nicht nur im Kreistag, sondern auch hier im ländlichen Raum betont.  Auf die Bevorzugung der Städte gegenüber der Ortsteilen konnte Hammer aber nicht zustimmen. Zumindest in Sulz, Dorhan und Vöhringen kämen die zugehörigen Ortsteile nicht schlecht weg. „Allerdings muss auch das Herz als Mittelpunkt schlagen“. Die Bildungspolitik ist eine der primären Aufgaben der CDU und das nicht nur im Kreistag. „Wir machen Politik aus einem Guß“, was heißt die CDU ist vernetzt im Kreis-,Land- und Bundestag, nicht zuletzt durch die Abgeordneten Stefan Teufel und Volker Kauder. Das Gut des Elternrechts auf die Kindererziehung steht für die Kandidaten der CDU ganz klar im Fokus. Die Eltern sollen ihre Kinder ganz nach ihrem Wunsch beschulen können. Ganztagesschulen und Kindergärten haben durchaus ihre Berechtigung, für Familien wo es Sinn macht und beruflich nicht anders geht. Über den Glatttalradweg hat sich Hammer beim Regierungspräsidium schlau gemacht. Der leitende Baudirektor Peter Spiegelhalter in der Außenstelle Donaueschingen, will eine gute Lösung auf den Weg bringen. „Wir können nicht immer da sein, aber das ausgesendete Signal soll gelten“ erklärte Stefan Hammer. Politik nahe am Menschen nimmt bei den CDU-Kandidaten einen großen Raum ein. Kampfeswille und Entschlossenheit zeigte der CDU-Sprecher Stefan Hammer bei einem Ausblick auf das Wahlprogramm der CDU-Fraktion im Kreistag von Rottweil. „Wir müssen uns zeigen und öfters aus der Deckung kommen“, so sieht Hammer die Aufgabe des Nordbezirks, um gegen die bevorzugten Rottweiler und Schramberger Bezirke anzukommen. Der ländliche Raum darf nach Hammers Meinung nicht abgehängt werden.Im  Hinblick auf die Kreisstraßensanierungen und dem Öffentlichen Nahverkehr, gibt es Aufholbedarf „Wir dürfen nicht der Schlafplatz für Stuttgart sein“ sagte Hammer. Kostensteigerungen im Öffentlich-Nahverkehr und die Buskosten für weiterführende Schulen möchte die CDU in einer verträglichen Weise, gedämpft an die Eltern weitergeben. Für die Berufsschulen fordert Hammer aufgrund des demografischen Wandels einen innovativen Schulentwicklungsplan, bei dessen Ausarbeitung auch die Ausbildungsbetriebe mit einbezogen werden müssen. Bei dem Thema „Brot und Brezel“ der Bürgerwerkstatt, kam Hammer das CDU-Wahlplakat „WLAN und Weckle“ vor Augen. Für ihn ist die Vernetzung des Glasfaserkabels bis zu den Verteilerkästen schon weit fortgeschritten, jetzt muss aber der letzte Schritt, die Vernetzung bis zu den Hausanschlüssen, kommen, fordert Hammer. Ganz oben steht für Hammer die soziale Verantwortung und somit das Wohl der Menschen im Kreis Rottweil. Dabei soll aber auch die Finanzierbarkeit nicht vergessen werden.


Wahlbezirk III (Sulz a.N.)



Wahlbezirk III (Sulz a.N.)


Wahlbezirk III (Sulz a.N.) 




Wahlbezirk III (Sulz a.N.) und Wahlbezirk V (Oberndorf a.N.)


CDU-Kreistagskandidaten besuchen Erich-Kästner-Sprachheilschule und -Kita: 
Teilhabe Benachteiligter beginnt bei den Jüngsten


Der Landkreis Rottweil ist Träger von beruflichen Schulen in Oberndorf a.N., Schramberg, Sulz a.N. und Rottweil und er ist Träger der Erich-Kästner-Schule in Oberndorf a. N. Diese ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Sprache mit angeschlossenem Schulkindergarten. Über das Angebot und die Arbeit der Erich-Kästner-Schule informierten sich nun die CDU-Kreistagskandidaten aus den Wahlkreisen Oberndorf a.N. und Sulz a.N. bei einem Besuch vor Ort.

Sabine Berndt führte zunächst durch die Räume des Schulkindergartens. Hier werden von zwei Erzieherinnen und einer Sonderschullehrerin sowie einer FSJ-Kraft Kinder ab einem Alter von drei Jahren mit Sprachentwicklungsstörungen aus dem Nordraum des Landkreises auf den Besuch der Grundschule vorbereitet. Ziel ist es, die Kinder soweit zu fördern, dass sie in die Regel-Grundschulen ihrer Heimatorte eingeschult werden können. Sofern dies noch nicht gelingt, können die Kinder die Sprachheilgrundschule besuchen, die nicht nur für den Nordraum, sondern für den gesamten Landkreis Rottweil zuständig ist und von Schulleiterin Annette Riehle und Beratungslehrerin Cornelia Gießibl vorgestellt wurde. Hier werden in den verschiedenen Jahrgängen jeweils bis zu zwölf Kinder auf den Besuch einer weiterführenden Schule vorbereitet. Die Erich-Kästner-Schule ist eine gebundene Ganztagesschule, zu der die Kinder mit Sammeltaxis befördert werden und in der ihnen ein schmackhaftes und gesundes Mittagessen serviert wird. Kita und Schule dienen nicht dem Spracherwerb für aus kulturellen Gründen nicht Deutsch sprechende Kinder, sondern Kindern, aus allen Schichten und Kulturen, die aus anderen Gründen Schwierigkeiten mit dem Spracherwerb haben und deshalb benachteiligt sind. An der Schule angegliedert ist auch die Frühberatungsstelle des Landkreises für Eltern, die für ihre Kinder eine geeignete Fördereinrichtung suchen. Aufgrund der Ausstattung, der kleinen Klassengrößen und den guten sonderpädagogischen Möglichkeiten ist sich Schulleiterin Annette Riehle sicher: „Kinder, die besondere Sprachförderung benötigen, sind hier bestens aufgehoben.“

Davon überzeugt waren auch die Besucher, die Kreistagskandidaten der CDU für den Wahlkreis III, Sulz, Dornhan, Vöhringen und des Wahlkreises V, Oberndorf, Epfendorf, Fluorn-Winzeln, die sich beeindruckt vom Konzept und der Arbeit der Kita und der Schule zeigten. „Es gehört zum Menschenbild der CDU, dass Benachteiligte umfassend Teilhabe an unserer Gesellschaft haben können. Deshalb ist es wichtig, bereits den Jüngsten den Start in eine erfolgreiche Bildungsbiographie zu ermöglich“, erläuterte Stefan Hammer, Mitglied des Sozialausschusses des Kreistags, weshalb ihm der Besuch der Erich-Kästner-Schule am Herzen lag. Johannes Sauter, ebenfalls Mitglied des Sozialausschusses, sicherte im Namen aller Kandidaten umfassende Unterstützung für die Schule seitens der CDU im Kreistag zu, wenn es um ständige notwendige Weiterentwicklungen und Modernisierungen der Schule gehe. „Die Schule ist ein Juwel für die Kinder, in der liebevolle Arbeit geleistet wird und hat unsere Aufmerksamkeit mehr als verdient“, so Johannes Sauter.

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