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12.12.2019, 09:15 Uhr | Robert King - Kreispressesprecher
Jahresrückblick, adventlich-vorweihnachtliche Feier und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft
Die Senioren-Union erfolgreich bei ihrer „Herbergssuche“

Eine ganz besondere, doch zu der Zeit sehr passende Herbergssuche wurde notwendig, damit die traditionelle Jahresabschlussfeier der Senioren-Union in Rottweil mit einem adventlich-besinnlichen Teil durchgeführt werden konnte. 

Festlich-feierlich: die Jahresabschlussfeier der Senioren-Union u. a. mit (links vorne) Eberhard Barth, Wolfgang Vater (vorne) und mit der Flöte Alo Kuhn.

Da die CDU-Senioren zu dem vorgesehenen Termin das  gebuchte Lokal verschlossen vorfanden, machten sie sich auf und fanden freundlicherweise und gerne  „Unterschlupf“ im Hotel Johanniterbad. Flugs wurde erfolgreich improvisiert und mit der zutreffenden Bemerkung, dass „auch bei dem Geschehen vor 2000 Jahren in Bethlehem nicht alles so glatt lief“, fand die vorweihnachtliche Feier den geeigneten Rahmen für die vorgetragenen Texte und die gemeinsam gesungenen Lieder. Auch Eberhard Barth, der wie seit etlichen Jahren erneut das Programm zusammengestellt hatte und durch die so feierlich-nachdenkliche Matinee führte, zog einen Bogen von der Erinnerung an Weihnachten in der Kindheit bis in die heutige Zeit und stellte die Frage, wie das wäre, wenn das Christkind heute auf die Welt kommen würde.

Der Text des sehr geschätzten ehemaligen Schulleiters Manfred Waldraff über die „ziemlich verkorkste Ankunft des göttlichen Kindes in unserer Welt“ aus dem Jahre 2017 führte den Teilnehmern dieser Feier genauso die aktuelle Situation vor Augen wie das Desiderata aus dem Jahr 1692 mit der Erkenntnis, „dass die Welt bei aller Mühe und Last, bei aller Plage und zerronnenen Träumen dennoch eine schöne ist, auf der es sich zu leben lohnt.“

Für die instrumentale Begleitung sorgten Markus Banholzer an der Orgel sowie Alo Kuhn mit seiner Flöte („der Orgel des kleinen Mannes“). Die Textvorträge, die neben besinnlichen Teilen auch manchen Anlass zum Schmunzeln gaben, durch Eberhard Barth, Rudi Glowka, Ursula Spreter und Wolfgang Vater ergaben ein festliches Gesamtbild, das Ilona Grathwol zusätzlich mit den von ihr bereit gestellten weihnachtlich duftenden Kuchen kulinarisch anreicherte.

So wurden bei  diesem letzten Treffen der Senioren-Union im Jahr 2019  alle Sinne angesprochen. Und  mit dem Rückblick des Kreisvorsitzenden Karl-Heinz Glowalla auf die vergangenen zwölf Monate auch die politischen Geschehnisse, „in denen es uns nie langweilig wurde.“ Davon können die CDU-Senioren auch im kommenden Jahr ausgehen, denn Karl-Heinz Glowalla lud bereits jetzt zu etlichen, schon feststehenden Terminen ein. So geht es los im Januar mit einer Veranstaltung mit dem Bundestagsabgeordneten Volker Kauder, dem im Februar ein Termin mit Landesminister Guido Wolf zur Zukunft der Gäuahn folgt.

„Wir sind alle gefordert, und wir wollen die kommenden Herausforderungen annehmen“, sagte der Kreisvorsitzende auch mit Blick auf die Notwendigkeit, als Senioren-Union mitzuwirken im politischen Geschehen. So wie diejenigen, die für ihre langjährige Mitgliedschaft in der SU geehrt werden konnten.

Auch wenn von den elf zu ehrenden Mitgliedern lediglich Siegfried Bucher aus Deißlingen-Lauffen (seit 20 Jahren dabei) anwesend sein konnte, so galt sein Dank auch allen anderen, die sich aus verschiedenen Gründen entschuldigen mussten. Es sind dies:

Berthold Kummer (Oberndorf, 31 Jahre), Robert Drosten (Schramberg, 26 Jahre), Reinhold Kühner (Aichhalden, 22 Jahre), Hubert Haas (Schramberg, 22 Jahre), Hermann Kaufmann (Schenkenzell, 21 Jahre), Paul Dettling (Oberndorf, 21 Jahre), Gertrud Zimmerer (Wellendingen, 21 Jahre), Fridolin Bauer (Villingendorf, 20 Jahre), Lore Klaißle (Singen) und Erika Sallach (Deißlingen-Lauffen, je 20 Jahre).

Und wenn zum Schluss dieser Veranstaltung das alt bekannte und beliebte „Leise rieselt der Schnee“ angestimmt wurde und gerade in dem Moment die Sonne so kräftig in das Lokal geschienen ist, so zeigte dies nicht zuletzt die Wechselfälle des Lebens und gleichermaßen die Hoffnung und die Freude, mit denen die CDU-Senioren alles was kommt, angehen wollen: weiterhin mit der festen Absicht, auch im Jahr 2020 die Politik mit zu gestalten.