CDU-Kreisverband Rottweil
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Neuigkeiten
03.07.2020, 19:00 Uhr | Robert King
Klug und besonnen und mit einem klaren Kompass
CDU im Kreis vor wichtigen Entscheidungen / Eine zweite Corona-Welle ist nicht auszuschließen: Aus der Krise lernen

Nach drei durchgeführten Telefonkonferenzen traf sich der CDU-Kreisvorstand Rottweil im Restaurant Farrenstall in Dornhan erstmals wieder zu einer Präsenzsitzung.

Bundestagsabgeordneter Volker Kauder erinnert an die Erfolgsgeschichte und an die Grundlage der CDU im 75. Jahr ihres Bestehens.
Dornhan -

Aus gutem Grund und mit einigen wertvollen Lehren, die das Gremium aus den Erfahrungen der vergangenen Wochen gezogen hat.

Einmal steht die Kreis-CDU mit der Nominierungsversammlung zur Landtagswahl samt anschließendem Kreisparteitag am Freitag, 17. Juli in der Stadthalle in Rottweil und der für den Herbst vorgesehenen Nominierung zur Bundestagswahl im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen vor wichtigen personellen und auch inhaltlichen Weichenstellungen.

Zum anderen ging es darum, eine Zwischenbilanz zum Verlauf und zur Bekämpfung des Corona-Virus im Landkreis und im ganzen Land zu ziehen.

„Insgesamt sind wir gut durch die Krise gekommen“, stellten die beiden Abgeordneten Stefan Teufel und Volker Kauder fest: „Dennoch ist die Krise längst noch nicht vorbei“, warnten beide davor, nachlässig zu werden. Und, so der Landtagsabgeordnete, „gehen alle Experten, mit denen wir reden, davon aus, dass wir mit einer zweiten Welle rechnen müssen.“ Denn „dem Virus gefällt die Kälte.“ Und wenn dann die „übliche Grippe“ dazu komme, sei es wichtig, „dass wir vorbereitet sind und ausreichend Schutzmaßnahmen zur Verfügung haben.“

Seit nunmehr 15 Jahren gehört Stefan Teufel dem Landtag von Baden-Württemberg an, „doch in all der Zeit war die Herausforderung nie so hart wie in diesen Wochen und Monaten“, sagte er. Betrifft die Pandemie doch sämtliche Lebensbereiche und jeden Menschen ganz persönlich. „Nahezu alle die vom Land erlassenen 50 Vorschriften, die jeweils komplementär zu den Maßnahmen der Bundespolitik erfolgt  sind,  waren erfolgreich.“ Nun gehe es darum, weiterhin klug und besonnen weiter zu verfahren und gleichzeitig den Fokus auf die Wirtschaft zu richten: „Arbeit ist nicht alles, aber ohne Arbeit ist alles nichts.“

Dass nicht jede Regelung „zielführend“ gewesen sei, wie Stefan Teufel konstatierte, bestätigte auch Volker Kauder von Seiten der Bundesebene: „Und auch wenn ich manche Entscheidung so nicht getroffen hätte, können wir doch feststellen, dass wir bisher so gut durch diese größte Krise seit Jahrzehnten gekommen sind, ist nun auch mal kein Zufall.“

Nun geht es darum, die Zukunft ebenfalls erfolgreich zu gestalten: der tiefe Einschnitt, der mit dem Ausscheiden von Volker Kauder aus dem Deutschen Bundestag zu verkraften ist, wirft den Blick auf die Nominierungsversammlung des Wahlkreises Rottweil-Tuttlingen, bei der sich Maria-Lena Weiß und Birgit Hakenjos-Boyd um seine Nachfolge bewerben. Beide Kandidatinnen stellten sich im Verlauf des Abends dem Kreisvorstand vor und erläuterten ihre Vorstellung von einer möglichen Arbeit in Berlin und im Wahlkreis.

Der Blick geht über Corona weit hinaus. „Wir wollen es nicht zulassen, dass, wie in Stuttgart geschehen,  Randalierer sich austoben, ganze Ladengeschäfte zerstören und die Polizisten attackieren können“, sagte Stefan Teufel: „Hier nehmen wir auch den grünen Oberbürgermeister der Landeshauptstadt in die Pflicht. Obwohl die Entwicklung einer solchen gewaltbereiten Szene allen seit Längerem  klar gewesen sei, habe er die von Innenminister Thomas Strobl angebotene Sicherheitspartnerschaft bisher immer abgelehnt. Stefan Teufel: „Hier wegzuschauen, schadet nicht nur der Stadt Stuttgart, sondern der Region und dem ganzen Land.“

Wie sich unser Land angesichts der zahlreichen Krisen und Verwerfungen weiterentwickelt, „kommt ganz entscheidend auf uns an, die CDU an,“ ergänze Volker Kauder die breit geführte Diskussion mit dem Verweis auf das Alleinstellungsmerkmal der vor nunmehr 75 Jahren gegründeten

Christlich Demokratischen Union: „Politik auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes bedeutet, dass wir uns den Menschen und ihren Problemen so zuwenden, wie sie sind. Wir haben nicht den Anspruch, den Menschen zu verändern oder zu erziehen.“ Vielmehr sei der Mensch, so wie er geht und steht, der wahre Mensch. Und: „Das ist die Botschaft des christlichen Menschenbildes. Unabhängig von Rasse, von Klasse, unabhängig von Hautfarbe oder Geschlecht.“

Ausgehend von diesen Grundsätzen will die CDU im Kreis Rottweil auch in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren Politik für die Menschen weitergestalten. Für die Infrastruktur, die Arbeitsplätze, die Bildung, für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, für eine gute Zukunft der jungen Generation. Volker Kauder: „Wir wenden uns an alle Schichten unseres Volkes. Und wir sind nicht beliebig, sondern mit unserer klaren Orientierung.“