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06.03.2018
Volker Kauder MdB:
Neues Angebot zur ergänzenden unabhängigen Teilhabe-beratung entsteht in Heiligenbronn im Kreis Rottweil – Projektförderung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Aller guten Dinge sind drei. – Nachdem der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Rottweil–Tuttlingen, Volker Kauder MdB, bereits im Dezember letzten sowie im Januar dieses Jahres über die Förderzusage für Projekte aus dem Bereich der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung in Rottweil (Landesarbeits-gemeinschaft Selbsthilfe Baden-Württemberg e.V.) sowie in Tuttlingen (Lebenshilfe KV Tuttlingen) berichtet hatte, gab er am Montag in Berlin bekannt, dass ein weiterer Träger im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen eine entsprechende Förderung erhalten wird.

„Ich freue mich sehr, darüber informieren zu können, dass es eine weitere Förderzusage für den Bereich der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung in unserem Wahlkreis gibt. Projektträger wird dieses Mal die Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn sein.“, so Kauder in Berlin.

Gemeinsames Ziel der Projekte dieses Themenfeldes ist es, niedrigschwellige, von Leistungsträgern und Leistungserbringern unabhängige Beratungsangebote zur Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohter Menschen zu schaffen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Methode des Peer Counselings, also der Beratung von Betroffenen durch Betroffene. Das Angebot ist unentgeltlich und nur den Ratsuchenden gegenüber verpflichtet. „Das Besondere am Standort in Heiligenbronn wird sein, dass sich die Hilfe gezielt an Menschen mit Taubblindheit und Hörsehbehinderung richtet. Dabei handelt es sich um Behinderungen einer ganz eigenen Art, da die Betroffenen noch stärker als andere Behinderte auf Assistenzleistungen angewiesen sind. Aus diesem Grund ist das ergänzende Angebot durch die nun zugesagten Fördergelder des BMAS in Höhe von fast 400.000 Euro dringend erforderlich.“, so Kauder weiter.

Wie auch bei den anderen beiden Projekten im Wahlkreis wird die Projektlaufzeit zunächst auf drei Jahre befristet sein, also bis Ende 2020.

„Ich finde es gut, dass ergänzend zu den Angeboten in Tuttlingen und in Rottweil, die sich an eine breitere Zielgruppe richten, nun in Heiligenbronn ein weiteres Angebot entstehen wird, dass gezielt die Gruppe der Menschen mit Taubblindheit bzw. Hörsehbehinderung adressiert. Ich freue mich über die drei neuen Unterstützungs-angebote für Menschen mit Behinderungen in meinem Wahlkreis und bin mir sehr sicher, dass alle Angebote gute Resonanz erfahren werden.“, zeigte sich Kauder zufrieden mit der Entscheidung.