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22.02.2019, 12:17 Uhr | CDU Kreisverband Rottweil - R. King
Auch aus dem „ ganz und gar nicht homogenen Wahlkreis“ heraus wollen die CDU-Kandidaten Akzente setzen
Christdemokraten treten mit einer Frau und fünf Männern an / Kreistagswahlkreis VI Schwarzwald-Eschach

Auch wenn der Kreistagswahlkreis VI Schwarzwald-Eschach alles andere als einen homogenen Eindruck vermittelt: über die vielfältig zu erfüllenden Aufgaben und die Notwendigkeit, auch diese auf den ersten Blick etwas unübersichtliche Region mit den Gemeinden Schenkenzell, Schiltach, Lauterbach, Aichhalden, Hardt, Dunningen und Eschbronn im Kreistag erfolgreich zu vertreten, gab es keinen Zweifel bei der Nominierungsversammlung der CDU im Winterhaldenhof in Schenkenzell. Gleich mit der Begrüßung warf Franz Moser mit den Themen wie der Breitbandversorgung und dem weiteren Ausbau der beruflichen Schulen, wobei er besonders die Investitionen in Schramberg-Sulgen hervorhob, den Blick auf durchgeführte Maßnahmen, „mit denen wir Maßstäbe gesetzt haben, die aber zeigen, dass noch vieles gerade in der nächsten Amtsperiode zu leisten ist.“

Genau aus diesem Grund stellten sich die sechs Bewerber auf der CDU-Liste in dem von der stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Monika Schneider geleiteten Wahlgang dem Votum der CDU-Mitglieder und treten nunmehr für einen Wahlkreis an, der es zwar „einigermaßen merkwürdig ist in seinem Zuschnitt“, dessen CDU-Kandidaten aber einig sind in ihrer programmatischen Ausrichtung.  

So kandidieren den bisherigen Kreisräten Herbert Halder (Hardt) und Franz Moser (Schramberg) neu Heike Schenk (Schenkenzell), Rolf Buchholz (Lauterbach), Peter Haug (Aichhalden) und  Dennis Mauch (Dunningen).

Der Wille und die Absicht, den Landkreis weiter voranzubringen und die Anliegen des Wahlkreises gut zu vertreten, waren unüberhörbar. Und nicht nur deswegen wohl freute sich Monika Schneider als Leiterin des so recht umfangreichen Procedere  über „eine sehr kompetente Liste“.

Dass jedoch neben den zu Beginn angeschnittenen Themenbereichen auch andere manches Unbehagen verursacht, erbrachte die sehr ausführliche und mit viel Sachverstand und Besorgnis vorgebrachten Anliegen: so wurden die „hoffentlich angehenden Kreisräte“ mit der Tatsache konfrontiert, dass in Bereichen der Sozialfürsorge, bei der Betreuung von Benachteiligten, bei der Begleitung  in  prekären Fällen allzu häufig der Vergleich mit den benachbarten Landkreisen  nicht zugunsten des Landkreises Rottweil ausfalle. So die Feststellung von (vorwiegend weiblichen) Teilnehmern bei der Nominierungsversammlung: verbunden mit Fragen nach dem Warum und mit der Bitte, dem Anliegen auf die Spur zu gehen. Was eine sehr aufmerksam und nachdenklich geführte Debatte entbrannte, „die es wert war und wert ist, geführt zu werden.“ So das Fazit eines Abends, bei dem die Kandidatin und die Kandidaten sich mit einer in der Veranstaltung aufgeworfenen Thematik beschäftigten, die sie mitnehmen werden in ihre weitere Arbeit.