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26.11.2020, 11:37 Uhr
Gedanken zum Jahresende von Rudi Glowka
November 2020

Als Gott die sieben Plagen schickt, da hat er nicht gemerkt, dass es auch noch Viren gibt, die waren noch nicht entdeckt.

Nun sucht uns Covid 19 heim und das ist echt kein Spaß.

Die Zahl der Kranken steigt und steigt und keiner wünscht sich das.

Viele Stätten sind geschlossen und das bekommt uns schlecht, denn nach Luft, Bummeln und Reisen ein jeder von uns lechzt.

Aufgaben gibt es digital, ein jeder rödelt rum, nur wenn mal der Computer streikt dann ist es wirklich dumm.

Ich sitze bei offenem Fenster, ein anderer auf der Terrasse. Am Waldrand hören die Vögel zu, das finde ich superklasse. Dann gehe ich auf die Toilette und setze mich auf den Thron, denn all die Nudeln die ich aß die wollen verdaut werden davon. Doch plötzlich fällt der Schreck in alle Glieder mir, denn Nudeln hab ich reichlich, doch was mir fehlt, weil ausverkauft, ist gutes KLopapier.

Volkswagen ändert sein Logo um zu werben auf Distanz, vorbei sind Autos mit viel Glanz.

Verboten sind weiterhin Spiele, Gesang und schöner Tanz.

Da höre ich: In Rimini heilte man einen Hundertjährigen mit einem Freudentanz, da wäre es doch allerhand wenn es bei uns nicht wird vollbracht. Respekt für alle die Menschen die machen ihren Job und sind für alle anderen da, packen es an täglich und oft ohne Stopp.

Im Verkauf, Kraftwerk, Krankenhaus stehen Sie auf ihren Platz, auch andere bieten Hilfe an und werden so zum Schatz. Ja, so eine Quarantäne ist eine verrückte Zeit, man fängt an nachzudenken, was vom Leben noch übrig bleibt. Wenn dann weg ist all der Ballast, die Hektik und all der Kram weil durch Corona wir zwangsweise den Alltag herunterfahren. Bin gespannt ob von dieser Zeit am Ende bleibt mehr als dieses Licht, wenn ein Impfstoff oder ein Medikament endlich über Corona verkündet den Sieg. Machen wir einfach weiter bevor der Keim zu uns kam oder haben wir gelernt dass wir nicht groß und allmächtig waren. Bleibt oder werdet schnell gesund, behaltet euren Mut, denn wie schon oft, so wird auch hier, am Ende alles gut. Ich sehne den Moment herbei und freue mich darauf ganz toll, wenn Orte, Straßen und Kirchen mit vielen Menschen sind wieder voll. Alles Gute für 2021

(einige der gereimten Sätze wurden so, oder ähnlich bei der Abiturfeier 2020 im St. Bennogymnasium Dresden gesanglich vorgetragen und von mir übernommen, ergänzt und umformuliert)