Rentner befürchten existenzielle Notlage

Senioren-Union:

20.06.2022, 13:00 Uhr | Pressesprecher der Senioren-Union, Rudi Glowka

Die Seniorenunion  im Kreis Rottweil befürchtet, dass viele Rentnerinnen und Rentner im Landkreis durch die aktuellen Preiserhöhungen für Energie, Mieten und Lebensmittel in existenzielle Notlage geraten.“ Es drohen allein bei der nächsten Nebenkostenberechnung  böse Überraschungen mit hohen Nachzahlungen“ warnte der Kreisvorsitzende Glowalla, Deißlingen.“Die Politik muss verhindern, dass Menschen, die dann in finanzielle Zwangslagen geraten oder Zahlungsfristen nicht einhalten können, die Wohnung gekündigt wird“ In diesem Zusammenhang erneuerte die Senioren-Union Rottweil die Forderung, die geplante Energiepauschale von einmalig 300 Euro auch an Empfänger  von Versorgungsbezügen zu zahlen. „Alles andere wäre ein Skandal“ sagte der Vorsitzende Karl Heinz Glowalla.

Scharf kritisierte er darüberhinaus den Vorschlag des Präsidenten der Bundesagentur, Klaus Müller, mietrechtliche Vorgaben von Mindestreparaturen in Wohnungen(z.B. 20 bis 22 Gerad) zeitweise auszusetzen.“Wenn wegen russischer Exportkürzungen von Öl oder Gas gespart werden muss, darf man nicht zuerst bei den Schwächsten ansetzen“.  Stattdessen  müsse umgehend verhindert werden, dass Energiekonzerne und Stadtwerke im Zuge der höheren Preise Mitnahmeeffekte zu Lasten der Verbraucher erzielte, stellte der Vorsitzende der Senioren Union Glowalla fest. rg. Glowka Presebeauftragter.